Ein Schwerpunkt unserer Privat-Praxis in 10785 Berlin an der Grenze Schöneberg-Charlottenburg-Wilmersdorf-Tiergarten ist die integrative Behandlung bei akuten und chronischen Schmerzen.
Dr. med. Michael Oppel sowie unsere Physiotherapie-Abteilung stehen Ihnen Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 19.30 Uhr nach Termin-Vereinbarung zur Verfügung.
Akute und chronische Schmerzen (z.B. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Ischias, Rheuma, Arthrose)
Spezielle Schmerztherapie bei chronischem Schmerz
Eine besondere Spezialität unserer Praxis ist die Behandlung von Patienten mit chronischem Schmerz.
Bei diesen Patienten hat der Schmerz seine natürliche Leit-, Schutz- und Warnfunktion verloren. Er hat einen eigenen Krankheitswert angenommen. In diesen Fällen führt das Schmerzleiden neben dem schmerzauslösenden Grundleiden auch zu psycho-pathologischen Veränderungen. Der Schmerz rückt in den Mittelpunkt des Erlebens, Denkens und Verhaltens. Patienten, die unter chronischen Schmerzen in diesem Sinne leiden, haben von der Natur ihrer Erkrankung ein besonderes Versorgungsbedürfnis, das unter einem ganzheitlichen Ansatz alle Facetten des Schmerzgeschehens berücksichtigen muß.
Hierzu gehört die Erhebung der Vorgeschichte nach standardisierten Verfahren. Alle Patienten mit chronischem Schmerz erhalten einen speziellen Fragebogen, um alle Aspekte der Schmerzkrankheit zu erfassen. Für jeden chronisch schmerzkranken Patienten erfolgt eine ausführliche Dokumentation, die die Aufstellung eines inhaltlich und zeitlich gestuften Therapieplans umfaßt.
Vor Beginn der Schmerztherapie erfolgt zunächst eine umfangreiche Erhebung der Krankheitsgeschichte (Anamnese) in Hinblick auf Vorerkrankungen, bisher erhobene Befunde, bisherige Therapie der Schmerzen, Dauer, Art und Intensität der Schmerzen, schmerzverstärkende und schmerzreduzierende Situationen auch unter der Berücksichtigung der Lebensumstände.
Zur systematischen Anamneseerhebung wird in der Regel ein Schmerzfragebogen verwendet, den der Patient teilweise zu Hause ausfüllen kann. Zur Quantifizierung der Schmerzintensität hat sich die sogenannte visuelle Analogskala bewährt, auf der die Schmerzintensität in Ziffern von 1 bis 10 angegeben wird. In abgewandelter Form ist diese auch bei Kindern anwendbar.
Meist erhält der Patient ein sogenanntes Schmerztagebuch ausgehändigt, in dem er Schmerzintensität, Art und Dauer des Schmerzes im Tagesverlauf dokumentiert. Häufig ergeben sich daraus neue diagnostische Aspekte. Nur die Führung eines Schmerztagebuchs erlaubt die Beurteilung des Erfolges einer Schmerztherapie.
Außerdem ist eine genaue körperliche Untersuchung und erweiterte Diagnostik erforderlich, um die schmerzauslösenden Ursachen möglichst eng einzugrenzen und auch eine ursächliche Therapie durchführen zu können. Ergänzend wird eine weiterführende Diangostik durchgeführt.
Der chronisch Schmerzkranke bedarf aufgrund der Komplexität der Erkrankung der interdisziplinären Betreuung, d.h. auch andere Fachdisziplinen werden in den Behandlungsprozess eingebunden. Hierunter fällt z.B. die Konsultation von Neurologen zur ergänzenden Diagnostik, Radiologen zur Durchführung spezieller bildgebender diagnostischer Verfahren, Internisten, je nach Schmerzregion von Hals-Nasen-Ohren-Ärzten, Gynäkologen , Urologen sowie ggf. die Einleitung einer Psychotherapie zur Behandlung der psychischen Auswirkungen des chronischen Schmerzes.
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Bei diesen Patienten hat der Schmerz seine natürliche Leit-, Schutz- und Warnfunktion verloren. Er hat einen eigenen Krankheitswert angenommen. In diesen Fällen führt das Schmerzleiden neben dem schmerzauslösenden Grundleiden auch zu psycho-pathologischen Veränderungen. Der Schmerz rückt in den Mittelpunkt des Erlebens, Denkens und Verhaltens. Patienten, die unter chronischen Schmerzen in diesem Sinne leiden, haben von der Natur ihrer Erkrankung ein besonderes Versorgungsbedürfnis, das unter einem ganzheitlichen Ansatz alle Facetten des Schmerzgeschehens berücksichtigen muß.
Hierzu gehört die Erhebung der Vorgeschichte nach standardisierten Verfahren. Alle Patienten mit chronischem Schmerz erhalten einen speziellen Fragebogen, um alle Aspekte der Schmerzkrankheit zu erfassen. Für jeden chronisch schmerzkranken Patienten erfolgt eine ausführliche Dokumentation, die die Aufstellung eines inhaltlich und zeitlich gestuften Therapieplans umfaßt.
Vor Beginn der Schmerztherapie erfolgt zunächst eine umfangreiche Erhebung der Krankheitsgeschichte (Anamnese) in Hinblick auf Vorerkrankungen, bisher erhobene Befunde, bisherige Therapie der Schmerzen, Dauer, Art und Intensität der Schmerzen, schmerzverstärkende und schmerzreduzierende Situationen auch unter der Berücksichtigung der Lebensumstände.
Zur systematischen Anamneseerhebung wird in der Regel ein Schmerzfragebogen verwendet, den der Patient teilweise zu Hause ausfüllen kann. Zur Quantifizierung der Schmerzintensität hat sich die sogenannte visuelle Analogskala bewährt, auf der die Schmerzintensität in Ziffern von 1 bis 10 angegeben wird. In abgewandelter Form ist diese auch bei Kindern anwendbar.
Meist erhält der Patient ein sogenanntes Schmerztagebuch ausgehändigt, in dem er Schmerzintensität, Art und Dauer des Schmerzes im Tagesverlauf dokumentiert. Häufig ergeben sich daraus neue diagnostische Aspekte. Nur die Führung eines Schmerztagebuchs erlaubt die Beurteilung des Erfolges einer Schmerztherapie.
Außerdem ist eine genaue körperliche Untersuchung und erweiterte Diagnostik erforderlich, um die schmerzauslösenden Ursachen möglichst eng einzugrenzen und auch eine ursächliche Therapie durchführen zu können. Ergänzend wird eine weiterführende Diangostik durchgeführt.
Der chronisch Schmerzkranke bedarf aufgrund der Komplexität der Erkrankung der interdisziplinären Betreuung, d.h. auch andere Fachdisziplinen werden in den Behandlungsprozess eingebunden. Hierunter fällt z.B. die Konsultation von Neurologen zur ergänzenden Diagnostik, Radiologen zur Durchführung spezieller bildgebender diagnostischer Verfahren, Internisten, je nach Schmerzregion von Hals-Nasen-Ohren-Ärzten, Gynäkologen , Urologen sowie ggf. die Einleitung einer Psychotherapie zur Behandlung der psychischen Auswirkungen des chronischen Schmerzes.
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Kopfschmerzen / Migräne
"Der Schmerz trifft mich wie ein Faustschlag. Durchzuckt mich wie Blitz und Donner. Er ist ungeheuerlich. Ein Dröhnen wie von einem Preßlufthammer. Kanonenkugeln prasseln aus meinem Inneren gegen den knöchernen Schädel. Er scheint zu explodieren. Taumeln, entsetzliche Übelkeit.... bloß kein Licht."
Fast jeder zweite Deutsche leidet unter Kopfschmerzen. 15 Prozent der Frauen und sieben Prozent der Männer haben Migräne. Migräne ist nicht heilbar. Aber die Migräneforschung der letzten Jahre hat neue Behandlungsmöglichkeiten hervorgebracht.
Ebenso wichtig wie eine gute Behandlung ist eine gute Aufklärung der Betroffenen über ihre Krankheit. Sie trägt dazu bei, ein Leben mit Migräne lebenswerter und unbeschwerter zu machen. Das oberste Ziel einer guten Migränebehandlung ist, die Lebensqualität von Migränepatienten zu verbessern.
Ärzte kennen heute mehr als 165 unterschiedliche Kopfschmerzformen. Die wichtigsten und häufigsten davon sind die Migräne, der Clusterkopfschmerz, der Spannungskopfschmerz und der Medikamentenkopfschmerz. Sie alle haben typische Symptome. Diese muß der Arzt kennen, um die einzelnen Kopfschmerzarten voneinander abzugrenzen und um letztendlich die richtige Diagnose zu stellen.
Ebenso wichtig wie eine gute Behandlung ist eine gute Aufklärung der Betroffenen über ihre Krankheit. Sie trägt dazu bei, ein Leben mit Migräne lebenswerter und unbeschwerter zu machen. Das oberste Ziel einer guten Migränebehandlung ist, die Lebensqualität von Migränepatienten zu verbessern.
Ärzte kennen heute mehr als 165 unterschiedliche Kopfschmerzformen. Die wichtigsten und häufigsten davon sind die Migräne, der Clusterkopfschmerz, der Spannungskopfschmerz und der Medikamentenkopfschmerz. Sie alle haben typische Symptome. Diese muß der Arzt kennen, um die einzelnen Kopfschmerzarten voneinander abzugrenzen und um letztendlich die richtige Diagnose zu stellen.
| Chronischer Spannungs- kopfschmerz | Migräne | Cluster- kopf- schmerz | Medi- kamenten- kopfschmerz | |
| Schmerz- häufigkeit | 15mal monatlich und mehr | wechselnd 1-6mal pro Woche | Anfälle treten in "Haufen" (Clustern) von einigen Wochen bis Monaten auf | konstant |
| Schmerz- dauer | ganzer Tag | 4 bis 72 Stunden | 20 Minuten bis 2 Stunden | konstant |
| Schmerz- ort | beidseitig | einseitig oder beidseitig | immer streng einseitig | einseitig oder beidseitig |
| Schmerz- stärke | weniger stark | schwer | sehr heftig | leicht bis mittel |
| Schmerz- charakter | dumpf und drückend | pochend, hämmernd, pulsierend | bohrend und stechend | pulsierend, bohrend, dumpf |
| Begleit- symptome | Übelkeit, Brechreiz, starke Empfindlich- keit auf Lärm und Licht, Seh- störungen | Gesichtsrötung, verstopfte Nase, Hängen des gleichseitigen Augenlides, Rötung des entsprechenden Auges, Tränenfluß | leichte Übelkeit, leichte Über- empfindlich- keit auf Lärm und Licht | |
| Auslöser | Streß und andere psycho- logische Ursachen | Alkohol, Streß, Hormone | bei einigen Patienten gibt es Auslöser, bspw. Alkohol | regelmäßige Einnahme von Schmerz- und Migränemitteln |
Ursachen
Die Veranlagung, eine Migräne zu bekommen, wird wahrscheinlich vererbt.
Nervenzellen im Hirnstamm sind übererregt und führen zu einer Art chronischer Überaktivität des Gehirns.
Das Nervensystem des Migränikers läuft "auf Hochtouren", was sich auch im Leben des Migränikers widerspiegelt.
Der Migräniker ist meist ein aktiver, besonders gewissenhafter Mensch, der oft mehr Informationen pro Zeit verarbeiten kann als ein nicht an Migräne Erkrankter. Aber das Nervensystem erreicht irgendwann einen Zeitpunkt, an dem es eine Ruhepause braucht. Und die nimmt es sich dann in Form der Migräneattacke.
Die bestehenden inneren Ungleichgewichte vorzeitig zu erkennen und die Einhaltung der notwendigen Ruhepausen für das Gehirn zu beachten, wäre die geeignetste Therapie.
Auslösefaktoren
Folgende Reize und Zustände können die sich zwischen den Attacken aufschaukelnde Erregbarkeit der Gehirns zum "Überlaufen" bringen und eine neue Attacke auslösen:
Alkohol (vor allem Rotwein),
bestimmte Nahrungsmittel wie Käse, Zitrusfrüchte, Schokolade, Glutamat Streß (Streß, positiver wie negativer, nachlassender: Wochenendmigräne, Migräne am Anfang des Urlaubs),
Wetterumschwünge (Luftdruckänderungen, Fön, Vollmond),
Schlaf (Änderungen des gewohnten Schlafrhythmus, z.B. Ausschlafen am Wochenende, Schichtarbeit, Flüge über Zeitzonen),
Hormone der Frau (menstruelle Migräne)
Symptome
Vorbotenphase:
Bereits einige Tage vor der Attacke kommt es bei ca. 1/3 der Patienten zu Vorboten wie Müdigkeit oder Überaktivität, verminderter Leistungsfähigkeit, Stimmungsschwankungen, Heißhunger, Durst, innerer Unruhe.
Aura:
Ca. 10-15% der Patienten erleben eine Aura ca. 1 Stunde vor Beginn der Kopfschmerzen.
Diese Phase ist durch neurologische Störungen gekennzeichnet: Sehstörungen, Gefühls- und Wahrnehmungsstörungen, Sprachstörungen, Lähmungen. Am Häufigsten kommt es zu Sehstörungen, wie Flimmerbildern vor Augen oder Verschwommensehen, Zickzack-Linien, die sich kreisförmig um einen blinden Fleck herum ausbreiten. Gefühlsstörungen wie Kribbeln oder Lähmungen beginnen oft an den Fingerspitzen und können bis in die Schultern hoch ziehen.
Schmerzphase:
Einseitig, pulsierender, pochender Schmerz meist vorne über und hinter den Augen, im Schläfenbereich. Die Schmerzen nehmen bei körperlicher Aktivität zu. Selbst das Bücken nach vorne löst höchst unangenehme Gefühle und Schmerzzunahmen aus.
Begleitsymptome: Übelkeit, Erbrechen, Licht-, Lärm- und Geruchsempfindlichkeit.
Die Dauer kann zwischen Stunden bis Tagen schwanken, nach der Migräneattacke sind die Patienten meist erschöpft und brauchen eine Phase der Erholung.
Therapie:
Medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapien stehen zur akuten Attackenbehandlung wie auch zur mehr ursächlich orientierten prophylaktischen Therapie zur Verfügung.
Die akute Attackenbehandlung hat zum Ziel möglichst rasch und nebenwirkungsarm Schmerzfreiheit zu erlangen. Dazu stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung, wie moderne Triptane, die durch eine kurzzeitige Verengung von Blutgefäßen die attackenauslösenden Mechanismen aufheben und Schmerzmittel, die vorübergehend die Schmerzen betäuben können. In jedem Fall kommt die nächste Attacke wie gewohnt wieder.
Die prophylaktische oder Intervalltherapie hat zum Ziel, durch Beeinflussung der Entstehungsmechanismen im Gehirn die Häufigkeit, Intensität und Dauer der Migräneattacken deutlich zu vermindern.
Auf nichtmedikamentösem Wege stehen vor allem verschiedene Entspannungstechniken und die Akupunktur im Vordergrund, die im schmerzfreien Intervall angewendet dazu führen, daß sich das Erregungsniveau des Gehirns langsamer aufschaukelt und damit die nächste Attacke verzögert wird bzw. es auch zum Ausbleiben der Attacke kommen kann.
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Schulter-Nacken-Kopfschmerz
Schmerzen in der Schulter-Nacken-Region können am Nacken mit Übergang zum Kopf oder im Kopfbereich lokalisiert sein.
Diese Beschwerden in der Schulter-Nackenregion können vielfältige Ursachen haben. Oft sind Veränderungen im Bereich der Halswirbelsäule, Überlastungen der muskulären Ansätze, Fehlstatik und Fehlbelastung für die Beschwerden verantwortlich.
Eine Besonderheit stellt das cervico-cephale Syndrom dar. Ein cervico-cephales Syndrom ist ein Halswirbelsäulensyndrom, das mit Kopfschmerzen, Schwindelerscheinungen, manchmal auch mit Hör-, Seh- und Schluckstörungen einher geht. Die Kopfschmerzen können durch eine Stimulation von schädlichen Rezeptoren im Bereich der Wirbelgelenke, Halsmuskeln und Muskelansätze ausgelöst werden.
Das klinische Erscheinungsbild wird durch hartnäckige, chronisch-wiederkehrende Kopfschmerzen bestimmt. Die Kopfschmerzen sind nervenartig und haben von Anfang an einen chronischen Charakter. Neben den Symptomen des lokalen Cervicalsyndroms bestehen in erster Linie lageabhängige Kopfschmerzen und Schwindelerscheinungen, die sich bei der Kopfrückneigung und -drehung bemerkbar machen. Wegen der starken Kopfschmerzen wird das Krankheitsbild auch Migraine Cervicale genannt.
Neben den migräneartigen halbseitigen Kopf- schmerzen mit Ausstrahlung bis zur Stirn, gibt es den beidseitigen, allerdings seitenbetonten neuralgischen Nackenhinterkopfschmerz.
Darüber hinaus sind folgende Kopfschmerzarten besonders häufig:
Diese Beschwerden in der Schulter-Nackenregion können vielfältige Ursachen haben. Oft sind Veränderungen im Bereich der Halswirbelsäule, Überlastungen der muskulären Ansätze, Fehlstatik und Fehlbelastung für die Beschwerden verantwortlich.
Eine Besonderheit stellt das cervico-cephale Syndrom dar. Ein cervico-cephales Syndrom ist ein Halswirbelsäulensyndrom, das mit Kopfschmerzen, Schwindelerscheinungen, manchmal auch mit Hör-, Seh- und Schluckstörungen einher geht. Die Kopfschmerzen können durch eine Stimulation von schädlichen Rezeptoren im Bereich der Wirbelgelenke, Halsmuskeln und Muskelansätze ausgelöst werden.
Das klinische Erscheinungsbild wird durch hartnäckige, chronisch-wiederkehrende Kopfschmerzen bestimmt. Die Kopfschmerzen sind nervenartig und haben von Anfang an einen chronischen Charakter. Neben den Symptomen des lokalen Cervicalsyndroms bestehen in erster Linie lageabhängige Kopfschmerzen und Schwindelerscheinungen, die sich bei der Kopfrückneigung und -drehung bemerkbar machen. Wegen der starken Kopfschmerzen wird das Krankheitsbild auch Migraine Cervicale genannt.
Neben den migräneartigen halbseitigen Kopf- schmerzen mit Ausstrahlung bis zur Stirn, gibt es den beidseitigen, allerdings seitenbetonten neuralgischen Nackenhinterkopfschmerz.
Darüber hinaus sind folgende Kopfschmerzarten besonders häufig:
Spannungskopfschmerz
Migräne
medikamentenverursachter Kopfschmerz.
Clusterkopfschmerz
Vornehmlich im Gesichtsbereich lokalisiert ist die Trigeminusneuralgie
Darüber hinaus gibt es noch etliche seltenere Arten von Kopf- und Gesichtsschmerz.
Kombinationen zwischen den einzelnen Arten von Kopfschmerzen sind recht häufig. Um eine richtige Diagnose stellen zu können, ist die Führung eines Kopfschmerztagebuches unerläßlich. Darin werden Ort des Schmerzes, Schmerzintensität, Schmerzcharakter und Zeitpunkt des Auftretens festgehalten. Schon der Zeitpunkt des Auftretens der Kopfschmerzen gibt Hinweis auf die Diagnose. Im weiteren Verlauf gibt das Kopfschmerztagebuch Auskunft über den Erfolg der Therapie und ermöglicht die exakte Anpassung der Medikation.
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Kombinationen zwischen den einzelnen Arten von Kopfschmerzen sind recht häufig. Um eine richtige Diagnose stellen zu können, ist die Führung eines Kopfschmerztagebuches unerläßlich. Darin werden Ort des Schmerzes, Schmerzintensität, Schmerzcharakter und Zeitpunkt des Auftretens festgehalten. Schon der Zeitpunkt des Auftretens der Kopfschmerzen gibt Hinweis auf die Diagnose. Im weiteren Verlauf gibt das Kopfschmerztagebuch Auskunft über den Erfolg der Therapie und ermöglicht die exakte Anpassung der Medikation.
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Rückenschmerzen
Hexenschuß, Bandscheibenbeschwerden, Ischiasschmerzen
Rückenschmerzen gehören in einer integrativ schmerztherapeutisch ausgerichteten Einrichtung zu den häufigsten Erkrankungen.
Am häufigsten leiden die Patienten unter Beschwerden im Bereich der Hals- und der Lendenwirbelsäule. Die Ursachen sind oft vielschichtig und nicht nur auf eine anatomische Struktur zurückzuführen.
Entgegen der weitläufigen Meinung sind Bandscheibenvorfälle oder sogenannte "Abnutzung" nicht allein Ursache für den Rückenschmerz, wenngleich sie eine gewichtige Rolle spielen. Ein alterungsbedingter Wirbelsäulenverschleiß ist natürlich und führt nicht automatisch zu Rückenbeschwerden.
Oft führt darüber hinaus eine Kombination aus falscher Ernährung, Bewegungsmangel, Fehlbelastung und Streß zum quälenden, oft chronischen Rückenschmerz.
Vor allem ungünstige Körperhaltungen z.B. durch falsches Sitzen, Stehen, Liegen, und stark rückenbelastendes Bewegungsverhalten wie z.B. durch unsachgemäßes Bücken und falsches Heben von Lasten sowie eine unterentwickelte Muskulatur führen häufig zu Rückenschmerzen.
Durch eine andauernde Körperfehlhaltung werden Schadensmelder (Nozizeptoren) gereizt, die zu schmerzhafter Muskelverspannung führen. Begünstigend wirken: monotone Arbeit in falscher Haltung, Bewegungsmangel, ungünstige Sitzmöbel, Kälte und Nässe.
Wenn der Rücken schmerzt, liegt das häufig auch an Belastungen wie Konflikten am Arbeitsplatz. Widersprüchliche Arbeitsanweisungen, mangelnde Anerkennung und Unterstützung, die Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes sowie Arbeitslosigkeit können ebenfalls zu schmerzhaften Verspannungen führen.
Doch auch andere Faktoren können ins "Kreuz" gehen. Arbeitsmedizinische Untersuchungen belegen, daß psychische Belastungen ebenfalls für Rückenleiden verantwortlich sind. Streß und hohe Arbeitsintensität spielen dabei eine große Rolle.
Häufig sind auch Partner- oder andere Familienkonflikte, Krankheit oder Tod von nahen Angehörigen Auslöser für Rückenschmerzen. Man hat einfach zu viel zu "tragen". Da diese psychologischen und sozialen Probleme ein weiterer wichtiger Faktor bei der Entstehung von Rückenschmerzen sind, kann es hilfreich sein, bei erfolgloser Behandlung auch psychotherapeutisch einzuwirken.
Ferner können für die Entstehung von Rückenschmerzen angeborene Fehler (z. B. Beinlängendifferenzen, Wirbelsäulenerkrankungen), sowie Unfälle - auch kleine, scheinbar harmlose Bagatellen - in Betracht kommen.
An erster Stelle der Diagnostik des chronischen Rückenschmerzes steht daher immer eine genaue Erfassung der Krankheitsgeschichte sowie die eingehende klinische Untersuchung.
Röntgenaufnahmen, CT- oder Kernspin-Untersuchungen sowie Laboruntersuchungen sind für die weitere Abklärung eines Rückenschmerzes häufig von Bedeutung.
Da der Rückenschmerz oft durch mehrere Faktoren bedingt ist, muß die Behandlung vielschichtig auf alle Facetten des Schmerzgeschehens gerichtet sein. Daher ist eine erfolgreiche Behandlung oft nur integrativ im Rahmen einer speziellen Schmerztherapie möglich.
Rückenschmerzen gehören in einer integrativ schmerztherapeutisch ausgerichteten Einrichtung zu den häufigsten Erkrankungen.
Am häufigsten leiden die Patienten unter Beschwerden im Bereich der Hals- und der Lendenwirbelsäule. Die Ursachen sind oft vielschichtig und nicht nur auf eine anatomische Struktur zurückzuführen.
Entgegen der weitläufigen Meinung sind Bandscheibenvorfälle oder sogenannte "Abnutzung" nicht allein Ursache für den Rückenschmerz, wenngleich sie eine gewichtige Rolle spielen. Ein alterungsbedingter Wirbelsäulenverschleiß ist natürlich und führt nicht automatisch zu Rückenbeschwerden.
Oft führt darüber hinaus eine Kombination aus falscher Ernährung, Bewegungsmangel, Fehlbelastung und Streß zum quälenden, oft chronischen Rückenschmerz.
Vor allem ungünstige Körperhaltungen z.B. durch falsches Sitzen, Stehen, Liegen, und stark rückenbelastendes Bewegungsverhalten wie z.B. durch unsachgemäßes Bücken und falsches Heben von Lasten sowie eine unterentwickelte Muskulatur führen häufig zu Rückenschmerzen.
Durch eine andauernde Körperfehlhaltung werden Schadensmelder (Nozizeptoren) gereizt, die zu schmerzhafter Muskelverspannung führen. Begünstigend wirken: monotone Arbeit in falscher Haltung, Bewegungsmangel, ungünstige Sitzmöbel, Kälte und Nässe.
Wenn der Rücken schmerzt, liegt das häufig auch an Belastungen wie Konflikten am Arbeitsplatz. Widersprüchliche Arbeitsanweisungen, mangelnde Anerkennung und Unterstützung, die Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes sowie Arbeitslosigkeit können ebenfalls zu schmerzhaften Verspannungen führen.
Doch auch andere Faktoren können ins "Kreuz" gehen. Arbeitsmedizinische Untersuchungen belegen, daß psychische Belastungen ebenfalls für Rückenleiden verantwortlich sind. Streß und hohe Arbeitsintensität spielen dabei eine große Rolle.
Häufig sind auch Partner- oder andere Familienkonflikte, Krankheit oder Tod von nahen Angehörigen Auslöser für Rückenschmerzen. Man hat einfach zu viel zu "tragen". Da diese psychologischen und sozialen Probleme ein weiterer wichtiger Faktor bei der Entstehung von Rückenschmerzen sind, kann es hilfreich sein, bei erfolgloser Behandlung auch psychotherapeutisch einzuwirken.
Ferner können für die Entstehung von Rückenschmerzen angeborene Fehler (z. B. Beinlängendifferenzen, Wirbelsäulenerkrankungen), sowie Unfälle - auch kleine, scheinbar harmlose Bagatellen - in Betracht kommen.
An erster Stelle der Diagnostik des chronischen Rückenschmerzes steht daher immer eine genaue Erfassung der Krankheitsgeschichte sowie die eingehende klinische Untersuchung.
Röntgenaufnahmen, CT- oder Kernspin-Untersuchungen sowie Laboruntersuchungen sind für die weitere Abklärung eines Rückenschmerzes häufig von Bedeutung.
Da der Rückenschmerz oft durch mehrere Faktoren bedingt ist, muß die Behandlung vielschichtig auf alle Facetten des Schmerzgeschehens gerichtet sein. Daher ist eine erfolgreiche Behandlung oft nur integrativ im Rahmen einer speziellen Schmerztherapie möglich.
Rheuma
Bei der rheumatoiden Arthritis (Gelenksentzündung) kann es zu heftigen, langanhaltenden Schmerzzuständen kommen.
Neben dem eigentlichen Rheuma gibt es verschiedene rheumaähnliche Erkrankungen, die ebenfalls Ursache eines chronifizierten Schmerzes sein können. Hierzu zählen die
Arthrosen
Gicht
Borreliosen
Infektiöse Arthritis (Gelenksentzündung)
HLA-B-27 assoziierte Arthritiden
sowie weitere Erkrankungen mit möglicher Gelenkbeteiligung
Die Kriterien einer rheumatoiden Arthritis (n. dem American College of Rheumatology) sind
Morgensteifigkeit in drei oder mehr Gelenken über mehr als eine Stunde
Gleichzeitige Entzündung in drei oder mehr Gelenkregionen (Fingergelenke, Fingergrundgelenke, Handgelenke, Ellenbogengelenke, Kniegelenke, prunggelenke, Zehengrundgelenke)
Arthritis der Finger- und Handgelenke
Symmetrische Gelenkentzündung
Rheumakonten
Erhöhter Rheumafaktor im Serum
Typische röntgenologische Veränderungen
Bei der rehumatoiden Arthritis kann es zu einer schweren Gelenkschädigung mit Fehlstellungen und Funktionsverlust kommen. Darüber hinaus treten oft heftige zur Chronifiezierung neigende Schmerzen auf.
Die Therapie richtet sich nach der Grundkrankheit. Die Schmerzen werden nach schmerztherapeutischen Kriterien behandelt.
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Die Therapie richtet sich nach der Grundkrankheit. Die Schmerzen werden nach schmerztherapeutischen Kriterien behandelt.
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Nervenschmerzen
Unter dem Nervenschmerz, der sog. Neuralgie, versteht man einen in Ruhe vorhandenen oder durch bestimmte Einflüsse hervorrufbaren Schmerz im Versorgungsgebiet oder Verlauf eines Nerven. Die Neuralgie wird meist nach dem betroffenen Nerv benannt. Die Neuralgien zählen zu den durch ein Nervenleiden hervorgerufenen Schmerzen, wobei es Übergänge zur sympathischen Reflexdystrophie (sog. Sudeck-Sxndrom), den Engpaßsyndromen (z.B. Karpaltunnelsyndrom) oder zum Deafferenzierungs- oder Phantomschmerz bestehen.
Ausgelöst werden Neuralgien in vielen Fällen durch Nervenverletzungen. Auch bei akutem oder chrischen Druck auf den Nerven können Nervenschmerzen ausgelöst werden. Ferner können Nerven auch durch arthrotische Veränderungen an der Wirbelsäule gereizt wreden. Auch in der Folge von Nervenerkrankungen oder Infektionen können Neuralgien auftreten (z.B. der Nervenschmerz nach einer Gürtelrose)
Ausgelöst werden Neuralgien in vielen Fällen durch Nervenverletzungen. Auch bei akutem oder chrischen Druck auf den Nerven können Nervenschmerzen ausgelöst werden. Ferner können Nerven auch durch arthrotische Veränderungen an der Wirbelsäule gereizt wreden. Auch in der Folge von Nervenerkrankungen oder Infektionen können Neuralgien auftreten (z.B. der Nervenschmerz nach einer Gürtelrose)
Die an die Praxis angrenzenden Bezirke in Berlin sind
Wilmersdorf - Charlottenburg (PLZ 10823,10825, 10827, 10829),
Schöneberg - Tempelhof (PLZ 10777, 10781, 10783, 10785, 10787, 10789)
Kreuzberg (PLZ 10963, 10961, 10965)
sowie Tiergarten - Mitte.
Gute U-Bahn und S-Bahn-Verbindungen bestehen außerdem
zu den Bezirken Steglitz und Zehlendorf.
Wilmersdorf - Charlottenburg (PLZ 10823,10825, 10827, 10829),
Schöneberg - Tempelhof (PLZ 10777, 10781, 10783, 10785, 10787, 10789)
Kreuzberg (PLZ 10963, 10961, 10965)
sowie Tiergarten - Mitte.
Gute U-Bahn und S-Bahn-Verbindungen bestehen außerdem
zu den Bezirken Steglitz und Zehlendorf.

